Wie du dein eigenes Online Business startest – Dein Marketing (Teil 3)

Herzlich willkommen zum zweiten Teil meiner Artikelreihe über den Aufbau eines eigenen Online Business.

Wir sind nun am dritten und damit letzten Teil dieser Artikelreihe angekommen und ich freue mich sehr, dass du es bis hierhin geschafft hast.

In den vorherigen zwei Artikeln dieser Serie hast du gelernt:

Wie du eine Nische auswählst und deine Zielgruppe bestimmst (Teil 1)

Wie du einen Verkaufsfunnel aufsetzt, um Besucher zu Kunden zu machen (Teil 2)

Nun werden wir uns in diesem dritten Teil anschauen, was du bei deinem Marketing beachten solltest, um deine Zielgruppe auf deine Seiten und somit in deinen Verkaufsfunnel zu ziehen. Das ist logischerweise deswegen wichtig, weil du ohne Besucher auf deinen Seiten natürlich auch keine Verkäufe und damit keine Umsätze machen kannst.

Deswegen geht es in diesem dritten Teil nun hauptsächlich darum, wie du die besten Voraussetzungen für Verkäufe und Umsätze schaffst. Das, was du dazu nutzen musst, ist Marketing. Da Marketing ein sehr weites und großes Feld ist, kann ich natürlich in diesem Artikel nicht auf jedes Detail eingehen.

Da mich die meisten Menschen aber immer danach fragen, wie sie Besucher auf ihre Seiten und Angebote ziehen können, möchte ich in diesem Artikel einmal auf verschiedene Traffic-Strategien eingehen.

“Traffic” bedeutet im Deutschen “Verkehr” und ist vergleichbar mit den Besuchern, die in ein Geschäft gehen. Auch ein Geschäft kann nur dann seine Produkte verkaufen, wenn Menschen dort hineingehen. Und bei Verkäufen im Internet ist es natürlich nicht anders.

Die 2 wichtigsten Traffic-Strategien

Insgesamt gibt es zwei Hauptstrategien. Du kannst eine davon nutzen oder natürlich auch beide einsetzen.

  • Bezahlter Traffic ist der einfachste Weg, um Interessenten und Kunden auf deine Seiten zu ziehen. Du zahlst für die Anzeige und sobald jemand sie anklickt, hast du einen neuen Besucher.
  • Kostenloser Traffic kostet dich nichts. Das bedeutet aber nicht, dass er wirklich kostenlos ist, zumindest nicht in Bezug auf die Zeit und Arbeit, die du investieren musst. Jede Strategie erfordert etwas Einsatz von dir.

Ein Tipp für deine eigenen Traffic-Strategien:

Gerade am Anfang fällt es dir sicherlich etwas schwieriger, die Traffic-Strategien zu entwickeln, die für deinen Markt, deine Seiten und deine Angebote in Frage kommen. Hier kannst du am besten ein wenig recherchieren und dir anschauen, wie andere Seiten in deiner Nische ihre Anzeigen schalten. Wenn du dies als Ausgangspunkt nutzt, kannst du Einsicht und Verständnis für deinen eigenen potenziellen Traffic bekommen.

Das Schöne ist, dass es sehr viele gute potenzielle Traffic-Quellen für dich gibt, zum Beispiel soziale Netzwerke wie Facebook und Instagram, Suchmaschinen oder E-Mail-Marketing. Überall dort, wo Menschen sich im Internet aufhalten, kannst du prinzipiell ansetzen, um sie auf deine Seiten zu ziehen.

Wo wir gerade von “Seiten” sprechen… Ich werde sehr oft gefragt, welche Elemente eine Webseite beinhalten sollte und welche Domain sich am besten eignet. Daher auch dazu kurz einige Tipps von mir.

Wichtige Elemente auf deiner Seite

Prinzipiell sind dir natürlich hier keine Grenzen gesetzt – egal, ob du eine einfache Landing Page oder eine Seite mit vielen Unterseiten hast. Der Grundsatz sollte aber immer lauten: “Weniger ist mehr”.

Das bedeutet: Überlade deine Seite nicht mit Informationen, sondern konzentriere dich auf das Wesentliche. Heutzutage haben die meisten Menschen nicht viel Zeit, so dass sie sich nicht stundenlang auf deiner Seite aufhalten und alle deine Texte ausführlich lesen können.

Informationen, die du aber unterbringen kannst, können sein:

  • Wer du bist und wie du Interessenten und Kunden helfen kannst
  • Welche Produkte / Dienstleistungen du anbietest
  • Welches Wissen und welche Fähigkeiten du hast
  • Welche Menschen bereits von deinem Angebot profitiert haben
  • Wie Besucher dich kontaktieren können

Achte auch unbedingt darauf, dass deine Texte und Bilder zueinander passen. Je qualitativer und professioneller deine Webseite wirkt, umso mehr Vertrauen werden potenzielle Kunden dir gegenüber entgegenbringen – und umso mehr Verkäufe wirst du generieren.

Wie du deinen Domain-Namen findest

Dein Domainname kann das Thema deines Business widerspiegeln. Du kannst aber natürlich auch eine Domain wählen, die aus deinem eigenen Namen besteht. Letztendlich ist nichts besser als das andere. Es hängt vor allem davon ab, was du selbst mit deinem Business ausdrücken möchtest.

Wenn du möchtest, dass deine Kunden sich an den Namen deiner Seite erinnern, dann solltest du folgende Punkte berücksichtigen:

  • Bietest du eine bestimmte Dienstleistung an und möchtest du diese in den Fokus rücken? Dann sollte sie Bestandteil deines Domainnamens sein.
  • Ist der Name verständlich? An komplizierte oder extrem lange Namen können Leute sich nur schwer erinnern.
  • Ist der Name eingängig? Wortspiele solltest du an dieser Stelle unterlassen, denn diese werden nicht unbedingt von allen verstanden.

Die wichtigste Regel: Wenn du den Namen deiner Seite magst, dann lasse ihn so. Das ist normalerweise ein gutes Zeichen.

Wie du Traffic auf deine Seiten ziehst

Kein Traffic – keine Verkäufe. Das hatte ich ja oben schon gesagt. Es gibt aber noch einen weiteren Grund, warum du Besucher auf deine Seite ziehen musst… nämlich um zu testen, ob dein Marketing auf deinen Seiten funktioniert.

Denn wenn du teuren Traffic einkaufst, aber deine Seiten nicht konvertieren (so nennen wir das im Online Marketing), dann riskierst du es, Geld und Zeit zu verschwenden und keine Umsätze zu generieren.

Bevor du also eine große Kampagne startest, um Besucher auf deine Seiten zu ziehen, solltest du erst testen, ob deine Seiten auch wirklich funktionieren.

Hier sind häufig zwei Fragen interessant:

  1. Wie kann ich meine Webseite überprüfen?
  2. Was soll ich auf meiner Webseite testen?

Es gibt natürlich unzählige Dinge auf deinen Seiten, die du überprüfen kannst – angefangen vom Design bis hin zum Text. Du kannst theoretisch jedes Detail testen. Schließlich kann alles Einfluss auf die Conversion Rate haben.

Deswegen willst du sicherlich wissen, was am wichtigsten ist, wenn du gerade anfängst? Ich empfehle dir aufgrund meiner langjährigen Erfahrung, dass du dich auf die folgenden Punkte konzentrierst:

  • deine Verkaufstexte (besonders Headline, Benefits, Call to Actions, Garantie)
  • das Angebot an sich (besonders Preis und Inhalte)
  • der technische Ablauf (ist er verständlich, wissen Besucher, was sie machen sollen, ist er einfach zu bedienen)
  • die Navigation der Webseite und die Anzahl der Klicks, die für den Kauf erforderlich sind

Du kannst diese Elemente testen, indem du eine kleine Kampagne beispielsweise über Facebook einrichtest und dann deine Seiten auf deine Zahlen hin überprüfst und optimierst. Falls du schon eine eigene E-Mail-Liste hast, kannst du es natürlich auch darüber machen, weil es dich nichts kostet.

Sobald du dann die beste Version ermittelt hast, startest du eine umfangreichere Werbekampagne.

Natürlich funktioniert nicht das, was für jemand anderen funktioniert, genauso gut für dich. Jeder Markt, jede Zielgruppe, jede Seite ist anders. Deswegen solltest du in Bezug auf Traffic das finden, was für dich gut funktioniert.

Die beste Möglichkeit für Traffic

Eine der besten Möglichkeiten, um potenzielle Kunden für dein Business zu interessieren und zu generieren, sind Aktivitäten, Diskussionen und Dialogen in den sozialen Netzwerken. Deine Zielgruppe fühlt sich dadurch mit dir und / oder deiner Marke verbunden und baut Vertrauen zu dir auf.

Verweise auf deiner Webseite auf deine Seiten in den sozialen Netzwerken. Dadurch baust du Fans auf, die wiederum dafür sorgen, dass andere Menschen ebenfalls Interesse für dein Business und deine Angebote entwickeln.

Das bedeutet aber nicht, dass du auf Facebook, Instagram und Co. einfach irgendetwas posten solltest. Bitte mache dir immer bewusst, dass du auch in den sozialen Netzwerken Mehrwert und Content bereit stellen musst.

Gerade weil man dort mit sehr vielen Informationen konfrontiert wird, ist es wichtig, dass du positiv auffällst. Und je mehr Menschen dir dort folgen, desto wichtiger ist es, dass du sowohl ein gutes Produkt als auch ein gutes Kundenerlebnis schaffst.

Der Vorteil: Eine große Reichweite und hohe Anzahl von Followern in den sozialen Netzwerken sorgt für eine bessere und höhere Umwandlung in Umsätze, weil es sich dabei meistens um Menschen handelt, die dich und dein Business bereits kennen. Auch hier einige Tipps:

  • Wähle ein soziales Netzwerk, das zu deinem Business passt. Wenn du zum Beispiel als Unternehmensberater für konservative Großkonzerne tätig sein willst, wird Instagram nicht die beste Wahl sein.
  • Sei aktiv, aber übertreibe es nicht. Schaue dir an, was deine Mitbewerber machen und probiere einige Ideen abgewandelt aus (bitte nicht kopieren!).
  • Teste verschiedene Beiträge und prüfe, wann welche Beiträge die meisten Reaktionen erhalten. Setze solche Beiträge dann öfter ein.

Was du machen kannst, um deinen Traffic weiterhin zu erhöhen

Wenn du bereits viel Traffic generierst, solltest du dich vorrangig auf die Conversion Rate deiner Seite konzentieren. Conversion Rate meint das Verhältnis von allen Besuchern zu den Besuchern, die die erwünschte Handlung durchführen (z.B. ein Optin oder ein Kauf).

Überprüfe, wie die Elemente auf deiner Webseite ineinander greifen und wie sie funktionieren. Hier sind ein paar Empfehlungen, die dazu beitragen können, deinen Umsatz zu steigern:

  • Überprüfe die Seiten, auf denen du den meisten Traffic hast. Enthalten sie einen konkreten Call to Action?
  • Überprüfe deine Bounce-Rate und finde heraus, ob du die falschen Keywords verwendest, um Traffic zu generieren.
  • Überprüfe die Bedienbarkeit deiner Seiten. Optimiere sie für mobile Geräte (dies ist gerade heutzutage ein sehr wichtiger Punkt, den du nicht unterschätzen darfst).
  • Mache deinem potenziellen Kunden ein unwiderstehliches Angebot, das er nicht ablehnen kann.
  • Führe einen Splittest durch und ermittle die Version, die dir die maximale Anzahl an Conversions bringt.

Fazit und Abschluss

Wir sind nun am Ende meiner dreiteiligen Artikelreihe angelangt und ich hoffe, du hast daraus einiges für dich mitnehmen können…

Wir haben uns angeschaut:

  • wie du deine Zielgruppe ermittelst
  • wie du deinen Verkaufsfunnel aufsetzt
  • wie du Traffic generierst

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