Wie du für 1.000e neue Besucher und Kunden sogar BEZAHLT wirst

Was wäre, wenn du nie wieder für neue Besucher auf deiner Seite bezahlen müsstest? 

Was wäre, wenn im Gegenteil die Besucher sogar DICH bezahlen würden? 

Und was wäre, wenn die Neukundenakquise zukünftig so einfach wäre, dass du nur auf einen Knopf drücken müsstest und schon strömen neue Kunden in dein Unternehmen? 

Das klingt jetzt vielleicht etwas übertrieben… 

Doch genau das kannst du über Pay Per Click Traffic (kurz PPC) erreichen.

Du baust dir damit einen größeren Kundenstamm auf und machst dabei auch noch Gewinn! (Besonders, wenn du Schritt 2 des Facebook Traffic Plans richtig beachtest)

Die Zeiten, in denen du hoffen musstest, dass neue Besucher und Kunden auf deine Seite kommen, sind damit vorbei.

Das bedeutet: mehr Interessenten, mehr Umsatz, mehr Gewinn!

Denn du weißt, wie du neue Kunden profitabel in dein Unternehmen ziehst. Per Knopfdruck.

Aber wie genau kann so etwas funktionieren? Und wenn es so einfach wäre, würde es dann nicht schon jeder im Internet seit Jahren praktizieren?

In diesem Artikel möchte ich dir die beste Strategie an die Hand geben, um über PPC Neukunden zu generieren.

Die 5 Schritte zu einer erfolgreichen PPC Kampagne

  1. Finde deine Zielgruppe
  2. Kalt, wärmer, HEIß
  3. Targeting
  4. Retargeting
  5. Skalieren​

Und diese Strategie funktioniert über FACEBOOK.

Ich zeige dir im Folgenden nun schrittweise, was du bei Facebook Anzeigen beachten musst und wie du dein Online Marketing dahingehend optimierst, dass neue Kunden DICH bezahlen.

Legen wir los!...

Schritt #1: Finde deine Zielgruppe

Zuerst solltest du dir Gedanken machen, wo sich dein Kunde im Internet überhaupt aufhält.

Denn nicht jede PPC Quelle (wie beispielsweise YouTube, Google, Facebook, Twitter, Media Buying, etc.) ist für jedes Geschäft und jede Branche geeignet.

Fest steht:

du kannst fast jede Interessensgruppe auf Facebook finden. (Daher habe ich meine Strategie auf Facebook ausgelegt) und Facebook bietet weitere Vorteile:

  • Einfach bedienbar
  • Geniales zielgerichtetes Werben​
  • 1,8 Millionen aktive user im Monat (d.h. du kannst dein Geschäft sehr gut skalieren/ausbauen)

Trotzdem verbietet Facebook in seinen Richtlinien gewisse Werbeausrichtungen, wie Dating oder Abnehmen. Und auch für geschäftliche B2B Kontakte sind eventuell Netzwerke wie LinkedIn oder Xing besser geeignet.

Daher solltest du in Schritt 1 einmal herausfinden, wo deine Kunden überhaupt sind und dich für eines der Traffic Netzwerke entscheiden.

Nutze dafür unbedingt mein Kundenavatar-Arbeitsblatt, das du dir hier herunterladen kannst. Darin kannst du sämtliche Informationen über deinen Traumkunden auf einem Blatt festhalten.

Schritt #2: Kalt, wärmer, HEISS!

Die großen Traffic Plattformen wie Facebook oder Google haben sich verändert.

Sie haben Richtlinien eingeführt, die die Qualität der Werbeanzeigen erhöhen sollen.

Denn nur, wenn Nutzer die Plattformen weiterhin nutzen, kann es auch für Werbetreibende weiterhin interessant sein.

Zusätzlich hat sich das Kaufverhalten der Menschen im Internet ebenfalls verändert. Während vor 10 Jahren viele Anzeigentypen im Internet neu waren, haben sich die Leute heute daran gewöhnt.

Der Konsument ist besser informiert und kennt einige (teils zweifelhafte) Praktiken von Werbetreibenden. Und das ist auch gut so…

Nicht nur deshalb wird ein natürlicher, echter Beziehungsaufbau zwischen Unternehmen und Kunde zunehmend wichtiger.

Und genau diesen Beziehungsaufbau werden wir in 3 Unterschritten automatisieren.

Funktionieren wird das über das Herzstück des Facebook Traffic-Plans: die Unterteilung in kalte, warme und heiße Besucher

Je nachdem, wie viel die einzelnen Interessenten oder Besucher bereits von dir gehört haben, schaltest du ihnen eine andere Anzeige.

Damit trittst du in den direkten Dialog zum Kunden und baust eine Beziehung auf.

Die 3 Kategorien (kalt, warm, heiß) passen perfekt auf die Beziehung, die deine Interessenten bereits zu deinem Unternehmen haben. Zusätzlich hat jede Kategorie ein eigenes Ziel.

Wir versuchen nicht einer unbekannten Frau (kalter Traffic) einen Heiratsantrag zu machen (Angebot für heißen Traffic).

Beginnen wir mit dem kalten Traffic…

Der kalte Traffic

Wann einsetzen? immer, für neue Interessenten in dein Geschäft und mehr Bekanntheit, NICHT verkaufen

Warum? Die eigene Marke präsentieren, Nutzen für Interessenten liefern, Vertrauen aufbauen, Authoritätsstatus aufbauen

Ziel?

  1. Zuerst den neuen Besucher ans Unternehmen heranführen
  2. Dann den Besucher pixeln
  3. Schließlich den Besucher segmentieren (nach Interesse)

Was? (Welche Angebote)

  • Blogartikel
  • Social Media Neuigkeiten
  • Podcast
  • (Content-) Videos
  • (evtl.) Leadmagnet
  • o.ä.

Der Warme Traffic

Wann einsetzen? Bei gepixelten Interessenten: (Eintragungen in Email Liste), Webseitenbesucher, Facebook Fans, Instagram Follower, etc.; wird eingesetzt, um Personen, die bereits Interesse gezeigt haben zu überzeugen und zu Kunden zu machen

Warum? Den nächsten Schritt im Conversion-Funnel machen: von Interessenten zu Kunden

Ziel?

  1. Lead generieren
  2. Kennenlern-Angebot verkaufen

Was? (Welche Angebote)

  • Leadmagnet
  • Umfrage/ Quiz
  • Kostenloses oder bezahltes Webinar
  • Spezialangebot/ Kennenlern-Angebot
  • Produktdemo
  • Branding Videos (mehr über das Unternehmen zeigen)
  • Buch (kostenlos oder kostenpflichtig)

Der Heiße Traffic

Wann einsetzen? Bei bestehendem Kundenstamm

Warum? Zur Monetarisierung: der Umsatz wird erhöht; Kunden, die bereits gekauft haben, kaufen erneut, weil das Vertrauen nun vorhanden ist

Ziel?

  1. (Re)Aktivierung bestehender Kunden
  2. Hochpreis-Produkt verkaufen

Damit wird der Kundenwert gesteigert. Wir erinnern die Leute daran, dass es uns noch gibt

Was?

  • Event, Seminar
  • Kostenpflichtiges Webinar
  • Hochpreis-Produkt
  • "Rundum-Sorglos"-Pakete, All-Inklusive Services

Wie?

  • Über Retargeting Ads
  • Und/oder E-Mail-Marketing

Schritt #3: Targeting

Die Targetierungsmöglichkeiten auf Facebook sind derart ausgeklügelt, dass du sogar die verrücktesten Zielgruppen erreichen kannst.

Facebook lässt dich nach…

  • Land, Stadt, Gebiet (Ort)
  • Alter
  • Geschlecht
  • Sprache
  • Interessen

targetieren.

Wenn du im 1. Schritt deinen Kundenavatar gefunden und definiert hast, dann kannst du jetzt das Targeting vornehmen und genau diese Interessen in Facebook herausfiltern.

Bonustipp: Der „niemand sonst“ Trick

Nutze den folgenden Satz:

Ein [dein Markt] Fan wird [XY] kennen, aber niemand sonst.

Beispiel: Ein Persönlichkeitsentwicklungs-Fan wird Blair Singer kennen, aber niemand sonst.

Würdest du anstatt Blair Singer zum Beispiel Tony Robbins targetieren, dann hättest du deutlich größere Streuverluste. Denn Tony Robbins spricht durch seinen Bekanntheitsgrad auch Menschen an, die nicht zwingend an Persönlichkeitsentwicklung interessiert sind. Wenn du aber Blair Singer targetierst, weißt du, dass diese Menschen echte „Fans“ sind. (die vermutlich auch bereit sind, zu kaufen)

Schritt #4: Retargeting

Beim Retargeting dreht sich alles um deinen PIXEL.

Bevor du deine Kampagnen in Facebook „live“ nimmst, musst du einen Facebook Pixel auf deiner Seite hinterlegen. Dieser Pixel zeichnet dann viele Aktivitäten deiner Besucher auf.

Damit kannst du die Performance deiner Anzeigen direkt messen und verschiedene Ansätze vergleichen.

In unserem „kalt, warm, heiß“-Ansatz pixeln die kalten Besucher und schalten ihnen dann auf dieser Basis wiederum „warme“ Anzeigen. Hat der Facebook Pixel im letzten Schritt dann zum Beispiel einen Verkauf eines „Kennenlern-Angebots“ registriert können wir nun auch „heiße“ Kampagnen für die „warmen“ Besucher schalten.

Ziel dabei ist es, durch den Pixel die Aktivitäten zu messen und den Besuchern damit die passende Kommunikation zu ihrem „Beziehungsstatus“ zu liefern.

Schritt #5: Skalieren

Im letzten Schritt skalierst du deine Kampagnen nach oben.

Zu diesem Zeitpunkt ist es dir gelungen schon ein paar hundert Interessenten zu gewinnen.

Doch um in den Tausender Bereich zu kommen, musst du die Anzeige skalieren.

Achtung: Hier reicht es nicht, einfach das Budget hochzudrehen.

Damit würdest du nur Streuverluste erzeugen. Und das mag deine Conversion Rate gar nicht gerne…

Besser du verwendest das Facebook eigene Tool: Facebook Insights

Dieses Tool erlaubt dir Interessensgruppen zu analysieren. Trage dazu einfach deine targetierten Interessen oder Custom Audience in das Tool ein. Danach kannst du herausfinden, welche anderen Seiten deine Interessenten besuchen oder liken.

Und sobald du das weißt, kannst du dann neue Kampagnen für Besucher dieser Seiten schalten. Und fertig!

Jetzt kennst du die wichtigsten 5 Schritte, um mit Facebook neue Besucher und Kunden zu generieren.

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